Nach Christians bebildertem Gastbeitrag zum OpenTable im März gibt‘s hier nochmal einen Überblick zum vergangenen Event. Neben vier durchweg spannenden Arbeiten auf dem Tisch gab es im Studio außerdem eine gelungene Präsentation über die Entstehung eines Bildbandes zu sehen. So haben wir zusammen mit vielen neuen Gesichtern einen interessanten Abend bei Speis & Trank verbracht.

 

Good Morning Auroville

 

David Klammer machte den Anfang mit einem Vortrag über sein neues Buchprojekt Good Morning Auroville. Der erfahrene OpenTabler hat uns mit reichlich Foto-, Video-, und natürlich Buchmaterial einen Eindruck von diesem außergewöhnlichen Projekt einer utopischen Stadt vermittelt.

Der lange Weg des vor genau 50 Jahren eröffneten Auroville – ein vorgeplanter Ort mit anarchischen Gesellschaftsstrukturen  – ist dabei mindestens genau so spannend wie Davids Zugang zu dem Projekt selber.

Bereits 2003 besuchte er die südindische Stadt, um dort eine Reportageserie zu fotografieren. Diese Erfahrung beeindruckte ihn offensichtlich so sehr, dass er nun anlässlich des Jubiläums die Gelegenheit nutzen wollte, noch einmal in diese magische Welt in den tropischen Breitengraden des Planeten einzutauchen. Die Persönlichkeiten, die Architektur und die gesellschaftlichen Strukturen schufen eine Atmosphäre, fernab von der westlichen Vorstellung des Lebens, die der renommierte Fotograf neu erkundet, hinterfragt und mit diesem Buch schließlich verarbeitet.

David gewährt uns Einblicke in ein vielschichtiges und widersprüchliches Auroville. Dabei machen seine einzigartige Bildsprache sowie abgedruckte Interviews und Gastbeiträge diese aufregende Welt erlebbar.

 

Vorbestellen könnt ihr euch das Buch übrigens noch bis April über das Crowdfunding-Portal Indiegogo, womit ihr gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur Publikation der Arbeit leistet.

Mehr zum Thema könnt ihr außerdem in seinem Artikel auf auf kwerfeldein lesen.

 

Die Bildbesprechung

 

Angeregt durch Davids Input ging es dann auch schon los mit unserer Bildbesprechung. Wir hatten die Möglichkeit einen Blick in die Arbeiten von Stephan Ortmanns & Felix Will, Roman Bracht, Katja Kemnitz und Carsten Nichte zu werfen und unseren Senf dazuzugeben. Mit einem neuen Portfolio, einer freien Arbeit mit bevorstehender Ausstellung und zwei fotografischen Langzeitprojekten warteten vier unterschiedliche Arbeiten und damit vier neue Herausforderungen auf die zahlreichen Teilnehmer.

Bei kühlem Getränk, Gummibärchen und Salzstangen sind so viele konstruktive Beiträge und Diskussionen zustande gekommen, sodass wir das Gefühl hatten, dass jeder etwas für sich aus dem Abend ziehen und nach Hause nehmen konnte.

An dieser Stelle danken wir besonders den fünf Vorstellern und den Gästen für eine entspannte und konstruktive Veranstaltung! In diesem Sinne: bis zum nächsten mal, schreibt euch den 26. April in den Kalender und nehmt eure Freunde mit rein, wenn es im Quartier am Hafen wieder Bilder zu besprechen gibt!

 

Cheers,
Joshua

Kategorien: Nachlese

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