Review: Saal-Digital Bilder für die Wand

Review: Saal-Digital Bilder für die Wand

Vergangenen Monat habe ich am beim Saal-Digital Testprogramm für Wandbilder mitgemacht.
Ein Wandbild für ein Review. Fairer Deal, hier kommt mein Testbericht:

Saal-Digital kenne ich schon seit ein paar Jahren, habe den Shop auch schon öfter mit Profis in Verbindung gebracht, bisher aber nie sonderlich viele Ergebnisse gesehen. Das was ich kannte war immer gut, je nach Produkt aber nicht mehr als gut.

Meine Ansprüche an gedruckte Bilder sind ziemlich hoch. Alleine weil wir im Studio einen durch komplett kalibrierten Arbeitsablauf haben und natürlich in jedem Einzelfall auf Details eingehen können, ziehe ich selbst drucken der Großdruckerei vor. Nichts desto trotz wollte ich einmal schauen, was Saal kann und bietet.

Der Bestellungsprozess

Bestellen war einfach. Software runterladen, Produkt anklicken und los geht’s.

Die Erläuterungen der Produkte sind gut gemacht, man muss aber schon genau wissen was was ist, um den Beispielbildern die Unterschiede abzugewinnen. Ich behaupte, dass jemand ohne Erfahrung was Papiere alles können, nicht weiß, wo der Unterschied zwischen dem Dibond ButlerFinish oder dem Normalen ist. Grundkenntnisse sind also hilfreich. Ich habe ein Alu-Dibond Bild bestellt.

Unabhängig davon konnte ich mich gut zurecht finden in der Software. Man wurde von vorne bis hinten mit logischen Fragen konfrontiert und konnte anschließend direkt selbst gestalten. Insgesamt alles ziemlich intuitiv.

Der Bestellungsprozess konnte direkt in der Software abgeschlossen werden. Insgesamt habe ich vielleicht 10 Minuten gebraucht. Inklusive der Frage welches Bild ich überhaupt drucken lassen möchte.

Um gute Erkenntnisse zu gewinnen, habe ich eine Aufnahme gewählt, die beim Klettern in Laos, auf dem Gipfel mit einer kleinen Point-and-Shoot Kamera gemacht wurde. Nur JPG, viel zu dunkel, daher stark bearbeitet, verrauscht, anschließend interpoliert. Das volle Programm.

 

Lieferung

Nach der Bestellung ist vor der Lieferung. Warten war angesagt. Aber nur ganz kurz. Innerhalb von wenigen Werktagen (ich weiß gar nicht mehr wie schnell, aber ich war verwundert, dass es schon da war) kam das Bild zu uns ins Studio geflogen. Super verpackt, ohne Kratzer oder sonstige Beschädigungen. Das haben schon ganz andere, die damit werben die besten in der Welt in Bezug auf FineArtPrints zu sein, nicht geschafft. Insofern, Pluspunkt!

 

Qualität

Besonders gespannt war ich natürlich auf die Qualität des Druckes. Vor allem aufgrund der, nennen wir es „widrigen Bedingungen“. Der erste Blick verrät ja beim Druck häufig schon ziemlich viel. Ich dachte: Huch, da hätte ich mit mehr gerechnet. Der Druck des Bildes war zwar gut, die Bilddarstellung in bester Ordnung.

Vielleicht war es die Erwartungshaltung aufgrund des bis dahin so guten Bestellverlaufs, was auch immer. In meiner Vorstellung hatte ich einen Print erwartet, der das Prädikat FineArt trägt. Was ich bekam, war ein Print mit dem Titel „Consumer Großlabor“. Für den Hausgebrauch super, für den professionellen Kunstdruck nicht ausreichend. Das haptische Erlebnis entsprach einfach nicht dem hochwertiger Kunstdrucke (mit denen ich beinahe ausschließlich zu tun habe).
Natürlich ist das auch kein fairer Vergleich, aber hier schreibe ich eben was ich gedacht und gesehen habe.

 

 

Fazit

Würde ich noch einmal bei Saal-Digital bestellen? Ja, auf jeden Fall.

Der Bestellprozess war einfach und ohne Ärgernisse, ich habe das bekommen, was ich wollte und die Qualität stimmt grundsätzlich auch. Ich würde in jedem Fall die dezidierten FineArt Produkte ausprobieren und schauen, ob diese meinen Qualitätsansprüchen gerecht werden.

Interessant wäre, ob Saal-Digital Interesse hat, z.B. im Rahmen des OpenTables mal etwas zu produzieren und uns allen als Testern zur Verfügung zu stellen!

Ich bin gespannt!

 

Links:

Saal-Digital Online Shop



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